Energie
Energiespar-Geräte
3
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Es ist immer ein Abwägen, ob die Weiternutzung eines älteren Gerätes nicht weniger Energie oder Wasser benötigt als die Produktion eines neuen, energie-effizienten Gerätes. Betrachtet werden muss daher der Energiebedarf entlang des gesamten Produktlebenszykluses (von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung). Unternehmen brauchen hier die Kompetenz, den richtigen Zeitpunkt für eine Neuanschaffung von Geräten abzuwägen, aber auch die Entschlossenheit, dann die nachhaltigsten und nicht nur preiswertesten Geräte anzuschaffen.
0.23
LED Beleuchtung
2
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
PV auf geeigneten Flächen
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
Wir müssen für Photovoltaik (PV) alle geeigneten Flächen nutzen, da die Alternativen auf Freiflächen die Natur und den Ackerbau einschränken. Ein Trend ist PV auf Stelzen, damit darunter noch gegärtnert oder geackert werden kann. Das kostet aber Baumaterial. Photovoltaik ist heute dank billiger Panele aus China verblüffend preiswert geworden. Leider gibt es für die Einspeisung ins Stromnetz kaum noch Geld, zur Zeit etwa 8 Cent pro kWh. Daher sollte PV immer mit einem eigenen Stromspeicher (eigener Schritt, s.u.) kombiniert werden, damit möglichst viel Strom selbst verbraucht wird. Das spart dann ca. 35 Cent pro kWh, die wir sonst an den Stromanbieter zahlen müssten. Auf diese Weise rechnet sich die eigene PV Anlage angepasst an den eigenen Stromverbrauch bereits nach einigen Jahren. Wer ein Auto hat sollte dessen Verbrauch (auch wenn es jetzt noch kein E-Auto ist) mitberücksichtigen. Dann sind die Ersparnisse noch mal wesentlich größer. Für PV geben die Banken gern Kredite, aktuell wird es auch gefördert. Zudem gibt es auch Anbieter, welche die Kosten übernehmen und quasi die Dachfläche mieten und im Gegenzug vergünstigten Strom anbieten. Solche Anbieter formen dann mit anderen Häusern und deren Batterien so genannte virtuelle Kraftwerke.
1.10
Windkraft / Wasserkraft
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen bzw. Angebote
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen bzw. Angebote
Wasserkraftnutzung muss rechtlich und in seinen Auswirkungen auf Ökosysteme wohl überlegt sein.
Windkraftwerke können wir ebenfalls nur mit Rücksicht auf die Bevölkerung (u.a. Geräuschentwicklung) betreiben. Auch hier hilft Bürgerenergie die Akzeptanz zu erhöhen.
Richtig sinnvoll ist Bürgerenergie - wenn sich Anwohner etwa in einer Genossenschaft zusammenschließen und größere Windkraftanlagen meist in der Nähe betreiben. Das fördert die Akzeptanz von Windkraft in der Umgebung und die Rendite landet nicht beim Großinvestor, sondern den Menschen vor Ort.
0.88
Bewegungsmelder
1
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
Bewegungsmelder machen in allen Räumen inklusive Außenbereich Sinn, in denen wir das Licht potentiell zu lange brennen lassen, etwa im Flur, Keller, in der Garage, usw.. Wichtig dabei natürlich, dass das Licht nicht zu lange angeschaltet bleibt.
0.16
Licht unnötig brennen lassen
1
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
Moderne Lampen benötigen wenig Strom, und doch lohnt es sich in der Summe, diese nicht unnötig brennen zu lasen, etwa wenn wir länger nicht im Raum sind. Flure, WC-Räume, Keller haben häufig unnötig das Licht brennen. Auch Unternehmen haben in einigen Bereichen teilweise zu lang bzw. zu früh das Licht an.
0.08
Wohnen, Gebäude
Solarthermie
3
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
Solarthermie ermöglicht die meiste Zeit des Jahres Wasser über einen Teil der Dachfläche zu erwärmen und dieses dann für Warmwasser oder sogar zur Unterstützung der Heizung einzusetzen.
Es ist in der eigentlichen Anschaffung recht preiswert - nur müssen eben Leitungen gelegt werden und über einen Wärmetauscher muss die Wärme für das Warmwasser oder die Heizung übergeben werden.
Da Solarthermie vor allem bei Sonnenschein wirkt, wird vielfach vorgeschlagen, auf der gleichen Fläche lieber PV Module zu installieren und Wasser darüber elektrisch zu erwärmen. Der Ertrag in kW ist mit Solarthermie höher, aber die Installation von PV einfacher.
0.66
Abgesenkte Gebäudetemperatur (ohne Schimmel)
2
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
In den meisten Arbeitszimmern ist es im Winter zu warm - wir laufen im T-Shirt herum anstatt dicke Puschen und eine Strickjacke anzuziehen. Das Energiesparpotential ist dabei erheblich.
Bei der Absenkung der Temperatur ist auf das Raumklima und die etwaige Gefahr einer Schimmelbildung zu achten. Das hängt vor allem von der Luftfeuchtigkeit ab.
Unternehmen haben zudem Arbeitsplatzverordnungen zu beachten.
0.55
Verzicht auf Klimaanlagen
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Gebäude
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Gebäude
Klimaanlagen gewinnen auch in unseren Breitengraden an Bedeutung. Intelligentes Bauen und Lüften und die Verwendung von Wärmeschutz-Rollos kann diese Stromfresser vermeiden.
0.39
Mobilität
E-Auto
1
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
Gegen E-Autos gibt es geradezu feindliche Vorurteile: Kinderarbeit, Kohlestrom, Explosionsgefahr, Bauern werden enteignet, Reichweitenangst, Wertverlust, etc.. Richtig ist: Wie jedes Auto sind auch E-Autos Rohstoff- und Energieverschwendung. Aber wenn Auto, dann ist das E-Auto die beste Lösung, weil Benzin und Diesel in allen Bereichen noch schlechter abschneiden.
Viele Studien bzw. Aussagen von Laien machen einen Fehler: Das umstrittene Lithium darf nicht nur einmal mit seinem Fußabdruck vom Minenabbau gerechnet werden, sondern dieser muss reduziert werden um die vielen Male, die Lithium in den Jahrzehnten immer wieder recycelt wird. Außerdem, was wenige wissen: In Benzin steckt für die Produktion und den Transport meist mehr elektrische Energie auf 100km als in einem E-Auto für die Fahrt benötigt wird.
E-Autos müssten gar nicht so teuer sein und Akkus gar nicht so groß - wichtiger sind Lademöglichkeiten. Strom an öffentlichen Ladesäulen ist aktuell verblüffend teuer, wobei es klar wichtiger wäre, die Kosten der Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung auf den Benzin- und Dieselpreis aufzuschlagen. http://www.imodeler.info/ro?key=Col-EWhyCbIR_KGGP7mXbLw
2.60
Ladestationen E-Autos
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Kunden/Mitarbeitenden
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Kunden/Mitarbeitenden
Wer keine Garage oder Hofeinfahrt mit eigener Steckdose hat, ist auf Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum und am Arbeitsplatz angewiesen. Allerdings müssen zuerst die dann anfangs nicht ausgelasteten Lademöglichkeiten da sein, eh dann zeitverzögert die Menschen auf E-Autos umsteigen.
2.60
Müll
Müll konsequent trennen
3
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
0.65
Flächennutzung
Seltene Arten pflanzen
1
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) immer, wenn es Alternativen gibt
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) immer, wenn es Alternativen gibt
Seltene und exotische (keinen invasiven) Arten haben zwar häufig weniger Erträge als unsere Standardprodukte (z.B. Äpfel), aber sie sind meist besonders schmackhaft, regen zu Gesprächen mit anderen an und helfen die Artenvielfalt zu erhöhen. Unternehmen sollten dabei robuste Pflanzen wählen, die auch mit extremen Wetter fertig werden. Vielfalt sorgt dabei für Resilienz gegen spezifische Krankheiten.
0.96
Verzicht auf Streusalz
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Streusalz ist bequem und sicher, aber für Haustiere, die Bäume und das Oberflächenwasser eine erhebliche Belastung. Diese durch Split zu ersetzen bedeutet mehr Aufwand, lohnt sich aber.
0.24
Verzicht auf Unkraufvernichtungsmittel
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Bürgersteige können mechanisch oder durch Flammen krautfrei gehalten werden oder das Kraut kann eben auch mal wachsen. Die Beete können mechanisch krautfrei gehalten oder von vornherein so angelegt werden, dass Kraut keine Rolle spielt. Pestizide sind eine der Hauptursachen für Artensterben und Gewässerbelastungen.
0.24
Soziales
Fair-Trade Produkte
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
Unternehmen können hier also in den Kantinen, Kiosken oder bei der Arbeitskleidung oder dem handgenähten Fußball selbst Vorreiter für eine bessere Welt sein.
3.20
Faire Löhne
3
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74
Organ- und Blutspenden unterstützen
1
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
Sowohl Organ- als auch Blutspenden oder sogar Knochenmarkspenden kosten uns Überwindung - bis wir oder unsere Liebsten darauf angewiesen sind.
Auch hier gilt wieder - wer es macht, kann stolz auf sich sein. Unternehmer*innen können vorweg gehen und ihren Mitarbeiter*innen z.B. freigeben, sollte das Blutspenden während der Arbeitszeit sein. Auch können Unternehmen Informationen hierzu bereitstellen und das Management mit gutem Beispiel vorangehen.
1.60
Bürger*innen Begegnung (Vereine, Feuerwehr, Plätze)
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Unterstützung von Vereinen, Plätze und Hallen für das Zusammenkommen der Bürger*innen
0.12
Sonstiger Konsum
Reparieren statt Neukauf
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
Produktion
Wärmerückgewinnung Prozesswärme
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Bei vielen Produktionsprozessen fällt Wärme an. Diese sollte genutzt werden - mindestens für die eigenen Räume und den Bedarf an Warmwasser, oder sogar für Fernwärme.
0.00
Minimierung von Materialaufwand
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Zur Minimierung von Materialbedarfen kann zum einen das Produkt selbst Leichtbau sein, etwa nach Prinzipien der Bionik. Zum anderen kann bei der Produktion eine Optimierung der Zuschnitte das Wegwerfen oder aufwändige Wiedereinschmelzen von Material verhindert werden. Dazu gehört auch die Optimierung der Qualität, die Fehlproduktionen vermeidet.
0.00
Minimierung von Emissionen und Immissionen
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Viele Einträge in Luft, Boden und Gewässer sind unterhalb von Grenzwerten aber letztlich doch schädlich und vermeidbar. Filteranlagen oder die Umstellung auf entsprechend unbedenklichere Stoffe teuer. Hier gilt wieder, dass Unternehmen heute damit werben können, die Standards zu übertreffen.
Bei Landwirtschaft ist dieser Aspekt entsprechend von ‘keine Beachtung’ über ‘nach Vorschrift’ und ‘weniger als erlaubt’ bis hin zum ‘Ökolandbau’ zu bewerten.
0.00
Recycling-Materialien
2
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Recycling Materialien sind teilweise teurer - aber perspektivisch werden wir auf das so genannte anthropogene Lager angewiesen sein. Unternehmen können aber schon heute damit werben.
Design for Recycling bedeutet, dass auch die eigenen Produkte möglichst einfach zu recyceln sind.
0.00
Reparaturfreundlichkeit, Ersatzteile, langlebige Produkte
2
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Langlebige Produkte sind in der Produktion teurer und Unternehmen wollen natürlich gern nach Ablauf der Garantie wieder neue Produkte verkaufen, teilweise mit geplanter Obsoleszenz. Viele Unternehmen planen auch die Produktlebenszyklen (PLZ) entsprechend und dosieren den Fortschritt ihrer Produkte, so dass es regelmäßig Gründe für Neukäufe gibt. Hier aus der Reihe zu tanzen, langlebige, reparierbare Produkte mit langer Ersatzteil-Garantie anzubieten, rechtfertigt für immer mehr Menschen in der Welt auch einen höheren Preis für ein Produkt, auf das sie dann stolz sind.
0.00
Umweltfreundliche Verpackung
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) maximal
Selbst Bioprodukte kommen häufig in kleinen Einwegverpackungen. Hier sollte jeder Produzent schauen, was an Pfandsystemen (auch für den Transport), Recycling-Pappe und schlicht auch weniger Verpackung möglich ist.
0.00
Unternehmensführung
Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion
3
(0) kein Problem, oder wir halten männliches und weibliches Personal im Gleichgewicht; Wir beziehen auch verschiedene Nationalitäten ein; Wir schließen auch Menschen mit Behinderungen ein - (1) einer davon; (2) zwei davon (3) alle drei
(0) kein Problem, oder wir halten männliches und weibliches Personal im Gleichgewicht; Wir beziehen auch verschiedene Nationalitäten ein; Wir schließen auch Menschen mit Behinderungen ein - (1) einer davon; (2) zwei davon (3) alle drei
Nicht nur die EU schaut sich ESG-Kriterien an – Ökologie, Soziales und Unternehmensführung (ESG) in Unternehmen. Die Governance umfasst nicht nur Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DIE), sondern auch Risikomanagement, Transparenz und vieles mehr. Wir machen DIE zu einem Teil von BoB - der Rest ist eher ein Thema der Unternehmensstrategie für mehr Erfolg. Manchmal haben Unternehmen nur die Möglichkeit, eines der DEI-Themen anzusprechen. Wenn du alle drei ansprichst, bekommst du drei Punkte!
1.00