Energie
Bezug von echtem Ökostrom
1
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) Tarif bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) Tarif bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
Naturstrom, Green Planet Energy, Lichtblick, …. gelten als echte Ökostromanbieter, da sie für jeden Kunden entsprechende Kapazitäten Ökostrom einkaufen oder selbst implementieren. Die übrigen Stromanbieter bieten lediglich einen Strommix an. Der Anteil Ökostrom wird als Öko-Tarif an einige Kunden teurer verkauft, während die übrigen Kunden rein theoretisch dann nur die Anteile an Gas, Kohle, etc. beziehen. http://www.imodeler.info/ro?key=CH-QOaGWVa4VRGA7ASEJILQ
0.44
Energiespar-Geräte
2
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Es ist immer ein Abwägen, ob die Weiternutzung eines älteren Gerätes nicht weniger Energie oder Wasser benötigt als die Produktion eines neuen, energie-effizienten Gerätes. Betrachtet werden muss daher der Energiebedarf entlang des gesamten Produktlebenszykluses (von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung). Unternehmen, Kommunen & Organisationen brauchen hier die Kompetenz, den richtigen Zeitpunkt für eine Neuanschaffung von Geräten abzuwägen, aber auch die Entschlossenheit, dann die nachhaltigsten und nicht nur preiswertesten Geräte anzuschaffen.
0.23
LED Beleuchtung
3
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
Minimierung von Streaming
1
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
Streaming lässt sich kaum noch aufhalten. Es ist bequem, wenn alle Daten automatisch in der Cloud gesichert sind und von überall zugegriffen werden kann, und es ist ebenso bequem, wenn alle Sendungen nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaut werden können, sondern eben ‘on demand’. Frage tatsächlich, ob Hotels und Pensionen auf Internet-Fernsehen/Smart-TVs setzen, oder Kabel/Satellit.
Am Ende aber bedeutet das Streaming in der ganzen Welt einen erheblichen Energiebedarf und die Infrastrukturen für Sendemasten verschlingen Platz und Rohstoffe und sie verursachen vermutlich auch schädliche Strahlungen. Eine Lösung ist daher, ein Stück weit auf den Komfort zu verzichten und vielleicht auch mehr in die Natur zu gehen statt vor dem Bildschirm zu hocken. Im Detail gibt es noch die Möglichkeit, eher zu Hause mit Glasfaser etwas herunterzuladen, denn unterwegs mit älteren Mobilfunknetzen.
0.39
PV auf geeigneten Flächen
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
Wir müssen für Photovoltaik (PV) alle geeigneten Flächen nutzen, da die Alternativen auf Freiflächen die Natur und den Ackerbau einschränken. Ein Trend ist PV auf Stelzen, damit darunter noch gegärtnert oder geackert werden kann. Das kostet aber Baumaterial. Photovoltaik ist heute dank billiger Panele aus China verblüffend preiswert geworden. Leider gibt es für die Einspeisung ins Stromnetz kaum noch Geld, zur Zeit etwa 8 Cent pro kWh. Daher sollte PV immer mit einem eigenen Stromspeicher (eigener Schritt, s.u.) kombiniert werden, damit möglichst viel Strom selbst verbraucht wird. Das spart dann ca. 35 Cent pro kWh, die wir sonst an den Stromanbieter zahlen müssten. Auf diese Weise rechnet sich die eigene PV Anlage angepasst an den eigenen Stromverbrauch bereits nach einigen Jahren. Wer ein Auto hat sollte dessen Verbrauch (auch wenn es jetzt noch kein E-Auto ist) mitberücksichtigen. Dann sind die Ersparnisse noch mal wesentlich größer. Für PV geben die Banken gern Kredite, aktuell wird es auch gefördert. Zudem gibt es auch Anbieter, welche die Kosten übernehmen und quasi die Dachfläche mieten und im Gegenzug vergünstigten Strom anbieten. Solche Anbieter formen dann mit anderen Häusern und deren Batterien so genannte virtuelle Kraftwerke.
1.10
Stromspeicher
1
(0) gar nicht, (1) ein kleiner Speicher für einen Tag, (2) ein Speicher für mehr als einen Tag, (3) ein Speicher auch für E-Auto-Laden oder als virtuelles Kraftwerk
(0) gar nicht, (1) ein kleiner Speicher für einen Tag, (2) ein Speicher für mehr als einen Tag, (3) ein Speicher auch für E-Auto-Laden oder als virtuelles Kraftwerk
Ein Stromspeicher hilft in erster Linie, den Ertrag der PV-Anlage zu maximieren, wenn eben der Strom nicht für wenig Geld ins Netz gespeist wird, sondern abends aus der Batterie kommt und dann den vollen Strompreis zu sparen erlaubt.
Ein weiterer Vorteil kann noch sein, dass manche Batterien als Inselanlage bei Stromausfall funktionieren.
Die bereits erwähnten virtuellen Kraftwerke greifen dann von außen auf eure Batterie zu und stellen den Strom quasi in der Nachbarschaft zur Verfügung zu und vergüten euch das. Darüber werden Stromnetze stabilisiert und auch bei wenig Wind und keiner Sonne können wir von erneuerbaren Energien zehren.
Hinweis zum Lithium: Lithium ist wie viele andere Rohstoffe auch beim Abbau häufig problematisch. Die Ökobilanz muss aber berücksichtigen, dass wir Lithium über hunderte Jahre recyceln können. Im Keller könnten später auch ältere Lithiumbatterien aus der Automobilindustrie zu einem zweiten Leben kommen oder Natriumbatterien, die mehr Platz benötigen.
0.66
Bewegungsmelder
2
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
Bewegungsmelder machen in allen Räumen inklusive Außenbereich Sinn, in denen wir das Licht potentiell zu lange brennen lassen, etwa im Flur, Keller, in der Garage, usw.. Wichtig dabei natürlich, dass das Licht nicht zu lange angeschaltet bleibt.
0.16
Vermeidung von StandBy Zeiten
1
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
Standby Stromverbräuche werden gern angemahnt und hochgerechnet. Wenn ein Fernseher beispielsweise 5 Watt im Standby verbraucht, sind das auf den Tag gerechnet 120 Wattstunden (Wh), also ca. eine Achtel Kilowattstunde, die etwa 35 Cent kostet. Unternehmen können recht einfach selbst berechnen, welches Einsparpotential all ihre Computer, Router und Fernseher bei Verzicht auf StandBy haben.
0.16
Licht unnötig brennen lassen
2
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
Moderne Lampen benötigen wenig Strom, und doch lohnt es sich in der Summe, diese nicht unnötig brennen zu lasen, etwa wenn wir länger nicht im Raum sind. Flure, WC-Räume, Keller haben häufig unnötig das Licht brennen. Auch Unternehmen haben in einigen Bereichen teilweise zu lang bzw. zu früh das Licht an.
0.08
Verzicht auf Stromfresser
2
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
Abgesehen davon, dass jedes Gerät einen hohen Stromverbrauch haben kann, ein Kühlschrank nicht regelmäßig abgetaut wird, die Türdichtung undicht ist, die Waschmaschine mit zu hohen Temperaturen und Schleuderzahlen gefahren wird, usw.., gibt es noch einige unnötige Dinge, die viel Strom konsumieren:
Im Tourismus-Bereich können dies übertriebene Lichtinstallationen, Sauna, Whirlpool, beheizter Swimming-Pool, Heizpilze, etc. sein.
0.39
Wohnen, Gebäude
Moderate Raumgrößen
1
(0) große (1) ein normales (2) ein kleineres (3) ein gemeinsames
(0) große (1) ein normales (2) ein kleineres (3) ein gemeinsames
Die Fläche, die wir zum Leben benötigen, umfasst die versiegelte Fläche, das benötigte Baumaterial und den zu beheizenden Raum – und all dies vor dem Hintergrund der sozialen Gerechtigkeit. Wenn eine Wohnung, ein Ferienhaus, ein Hotelzimmer oder weitere Räume angeboten werden, können kleinere Versionen eine kluge Wahl sein.
2.11
Wärmedämmung
1
(0) mehr 140kWh/m2a, (1) bis runter auf 70, (2) bis 15, und (3) für unter 15 kWh/m2a
(0) mehr 140kWh/m2a, (1) bis runter auf 70, (2) bis 15, und (3) für unter 15 kWh/m2a
Wärmedämmung ist extrem wichtig. Hier zu investieren bedeutet Energie und Kosten zu sparen. Das Argument, dass das Bauen dann zu teuer wird, muss klar relativiert werden. Ein Weg ist natürlich, kleinere Gebäudeflächen dämmen zu müssen. Der andere beim Bauen generell effizienter zu werden. Dann werden auch ökologische Baustoffe bezahlbar. Alte Häuser, die sich nicht mehr sinnvoll dämmen lassen, sind vielleicht als Neubau so viel mehr wert, dass die Finanzierung kein Problem darstellt.
1.17
Wasser sparen (Dusche)
1
(0) lange, heiß und häufig duschen, (1) kürzer duschen, (2) kürzer mit Duschsparkopf, (3) kürzer, mit Sparkopf und kälter
(0) lange, heiß und häufig duschen, (1) kürzer duschen, (2) kürzer mit Duschsparkopf, (3) kürzer, mit Sparkopf und kälter
Lange und heiß Duschen bedeutet Wasser- und Energieverbrauch und letztlich auch hohe Kosten. Die weiteren Wirkungen sind vernetzt gedacht noch viel eindrucksvoller - oder wusstest du, dass langes Duschen für Flüchtlinge und die Lebensqualität in Deutschland verantwortlich sein kann?
http://www.imodeler.info/ro?key=Ceju1XNHCFZBJc2MpbAOl5Q
Eine Spartaste bei der Toilettenspülung erachten wir einfach mal als selbstverständlich.
0.71
Solarthermie
2
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
Solarthermie ermöglicht die meiste Zeit des Jahres Wasser über einen Teil der Dachfläche zu erwärmen und dieses dann für Warmwasser oder sogar zur Unterstützung der Heizung einzusetzen.
Es ist in der eigentlichen Anschaffung recht preiswert - nur müssen eben Leitungen gelegt werden und über einen Wärmetauscher muss die Wärme für das Warmwasser oder die Heizung übergeben werden.
Da Solarthermie vor allem bei Sonnenschein wirkt, wird vielfach vorgeschlagen, auf der gleichen Fläche lieber PV Module zu installieren und Wasser darüber elektrisch zu erwärmen. Der Ertrag in kW ist mit Solarthermie höher, aber die Installation von PV einfacher.
0.66
Abgesenkte Gebäudetemperatur (ohne Schimmel)
2
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
In den meisten Räumlichkeiten ist es im Winter zu warm - wir laufen im T-Shirt herum anstatt dicke Puschen und eine Strickjacke anzuziehen. Das Energiesparpotential ist dabei erheblich.
0.55
Intelligentes Lüften
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Male in der Heizperiode
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Male in der Heizperiode
Intelligentes Lüften meint nicht zu spät und nicht zu lang. Zu spät ist es, wenn wir bei verbrauchter Luft müde werden, Kopfschmerzen bekommen und die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird. Zu lang ist es, wenn die Luft bereits ausgetauscht wurde und kühl ist, aber wir noch länger lüften auch die Materialien (Wände, Möbel) auskühlen.
Wärme bedeutet letztlich, dass Dinge oder Luft schwingen. Wenn die Luft ausgetauscht ist, aber die Gegenstände und Wände noch schwingen, wird die frische Luft schnell erwärmt. Wenn auch die Wände kalt werden, kann sich an ihnen Schimmel bilden und wir benötigen teure Heizenergie, um alles wieder ins Schwingen zu bringen.
CO2 Messgeräte helfen übrigens rechtzeitig und nicht zu lang zu lüften. Diese sollten aber kein unnützes Gadget sein, sondern vielleicht zum Üben nacheinander in den Räumen eingesetzt und gern auch verliehen werden.
Viele Tourismus-Anbieter haben ein großes Potential die Türen im Eingangsbereich (z.B. Lobby) nicht zu weit und nicht zu lange geöffnet zu halten.
0.23
Mobilität
Ladestationen E-Autos
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Gäste/Mitarbeitenden
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Gäste/Mitarbeitenden
Wer keine Garage oder Hofeinfahrt mit eigener Steckdose hat, ist auf Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum und am Arbeitsplatz angewiesen. Allerdings müssen zuerst die dann anfangs nicht ausgelasteten Lademöglichkeiten da sein, eh dann zeitverzögert die Menschen auf E-Autos umsteigen. Hier den Gästen und Mitarbeitern genügend Ladestationen zur Verfügung zu stellen, ist ein echter Wettbewerbsvorteil.
2.60
Verzicht auf SUV o.ä. als Firmenwagen
1
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
Ein Premium SUV kann weit über 2,5 Tonnen wiegen und verbraucht mehr als das Doppelte sparsamer Fahrzeuge. Van, Bus sind da ähnlich - haben aber manchmal eine Berechtigung, etwa als dann auch wirklich genutzte 7-Sitzer oder für regelmäßige Transporte. Für seltene Transporte sollte es Leihwagen in der Nähe oder Anhänger geben. Global gibt es einen Trend zu SUVs. Diese geben uns unbewusst das Gefühl der Robustheit, des Durchkommens. Sie verstärken das so genannte Attributions- oder auch das Distinktionsbedürfnis. Wir glauben das tolle Auto sind wir.
Gleichzeitig gilt aber auch: Kleinwagen sind nicht unbedingt sparsamer als größere Autos - ein Renault ZOE verbraucht offenbar mehr als ein Tesla Model Y. Aber größere Autos verbrauchen am Ende doch mehr Rohstoffe. Es gibt den Ausdruck SUV-Scham, wenn man sich durch SUVs egoistisch rücksichtslos gegenüber zukünftigen Generationen verhält, vergleichbar Flug-Scham.
0.42
Fahrradunterstände
2
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
Was in manchen Ländern und Städten unlängst Erfolgsmodell ist, ist in Deutschland noch ein Problem: den Radfahrern Vorrang vor dem Autoverkehr zu geben. Dabei ist die Bereitschaft Fahrrad zu fahren, auch bei schlechtem Wetter, so hoch wie noch nie. E-Lastenfahrräder machen es möglich, auch zumindest auf den Zweitwagen zu verzichten. Ein Gastbetrieb kann vom sicheren Fahrradunterstand mit Lademöglichkeit bis zu Leihfahrrädern viel tun.
0.41
Müll
Müll konsequent trennen
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
Gastbetriebe und Veranstaltungen können hier überall Trennmülleimer mit Info-Schildern aufstellen. Generell auch möglich, dass ein Schild darauf hinweist, dass die Reinigungskräfte die Trennung für die Gäste übernehmen. Besser aber, die Gäste können das.
0.65
Recycling-Papier
2
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein. Ein Hinweis auf der Speisekarte kann stolz machen und zur Corporate Identity beitragen.
1.23
Papierloses Büro/ Medien
2
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
Papier zu sparen hilft Wälder zu schützen - auch das Recycling Papier bedeutet letztlich mehr Nachfrage dann auch nach frischem Zellstoff aus Bäumen.
Vieles brauchen wir gar nicht erst auszudrucken, sondern können es auf Geräten, die wir eh schon haben, speichern. Für interne Prozesse aber auch für den Dialog mit den Kunden sollten sich digitale Formen immer weiter durchsetzen. Also gern die Gäste fragen, ob sie eine Papierversion der Rechnung benötigen.
0.61
Mehrweg
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nach unverpackt und bei Getränken nach dem Leitungswasser ist das beste, was wir tun können, in Mehrwegbehältern unsere Lebensmittel zu kaufen. (Übrigens gibt es für Büromaterial auch Mehrweg-Versandkisten wie auch bei manch regionalem Lieferdienst). Frage dabei auch, ob die Behälter leer durch ganz Deutschland transportiert werden, oder auch norddeutsches Bier in die leere Flasche bayrischen Biers fließt und umgekehrt. Nächste Frage, was es an Energie kostet, die Behältnisse zu reinigen. Verbundverpackungen oder gut zu recycelnde Dosen sind in manchen Studien die bessere Alternative. Bei solchen Studien muss aber genau geschaut werden, was da verglichen wird und wer die beauftragt hat. Letztlich gilt es regional Kreisläufe zu schließen.
Nächste Frage, ob die Behälter aus Glas oder Plastik sein sollen - Glas wird häufiger wiederverwertet, Plastik ist leichter und bedeutet weniger Energie beim Transport.
0.81
Flächennutzung
Insektenfreundliche Blühpflanzen
1
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
Kaum zu glauben, dass die Zukunft unserer Ernährung von dem Einsatz von Pestiziden und deren Einfluss auf Insekten, die unsere Pflanzen bestäuben müssen, abhängt. Viele Bestäuber sind vor dem Aussterben bedroht und neben dem Kauf von Bio können wir auf unseren Flächen diesen Insekten Blüten anbieten. Tatsächlich sind manche Pflanzen weder Bienen- noch Vogelfreundlich. Andererseits sind Obstbäume und die meisten Gemüsesorten bereits tolle Möglichkeiten, Bienen, Hummeln etc. zu fördern. Bei den Blumenwiesen gibt es ein- und mehrjährige.
0.64
Verzicht auf Streusalz
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Streusalz ist bequem und sicher, aber für Haustiere, die Bäume und das Oberflächenwasser eine erhebliche Belastung. Diese durch Split zu ersetzen bedeutet mehr Aufwand, lohnt sich aber.
0.24
Verzicht auf Unkraufvernichtungsmittel
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Bürgersteige können mechanisch oder durch Flammen krautfrei gehalten werden oder das Kraut kann eben auch mal wachsen. Die Beete können mechanisch krautfrei gehalten oder von vornherein so angelegt werden, dass Kraut keine Rolle spielt. Pestizide sind eine der Hauptursachen für Artensterben und Gewässerbelastungen.
0.24
Soziales
Handwerk aus der Region
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
Hier geht es um Leben und Arbeiten in der Region, um die Stärkung der Community. Das Vogelhaus von einer Sozialwerkstatt oder die PV-Anlage vom Elektriker vor Ort (sofern dieser sich weitergebildet hat). Die Vergabekriterien der Kommunen müssen natürlich rechtssicher sein.
Wenn die Arbeit gut ist, kann im Gegenzug ja auch ein dezentes Werbeschild auf den Handwerksbetrieb aufmerksam machen.
1.06
Fair-Trade Produkte
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
Betriebe und Veranstaltungen können hier also bei der Beköstigung oder bei der Arbeitskleidung oder dem handgenähten Fußball selbst Vorreiter für eine bessere Welt sein.
3.20
Faire Löhne
2
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
Bürger*innen Begegnung (Vereine, Feuerwehr, Plätze)
2
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Unterstützung von Vereinen, Plätze und Hallen für das Zusammenkommen der Bürger*innen
0.12
Sozial-Kaufhäuser
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Sozial-Kaufhäuser sind meist als privatwirtschaftlich oder als Verein organisiert. Ein Unternehmen kann diese mit Sach- und Geldmitteln unterstützen.
0.10
Kulturförderung
2
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Kulturförderung kann in allen Facetten erfolgen - vom musizierenden Jugendlichen über Ausstellungen bis zur Pflege traditioneller Feste.
0.07
Kleidung
Recycling Baumwolle
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Hier geht es um die Berufsbekleidung oder z.B. im Tourismusbereich Kleidung mit Werbung. Sogar große, konventionelle Kleidungsgeschäfte nehmen teilweise alte Kleidung zurück und versprechen, daraus neue Garne zu produzieren. Häufig ist dabei das Problem die Qualität der kurzlebigen Kleidung, die sich dann schwer recyceln lässt und doch wieder in der Müllverbrennungsanlage oder auf der Halde in sich entwickelnden Ländern landet.
1.61
Recycelte Kunstfasern ohne giftige Imprägnierung
2
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Hier geht es um die Berufsbekleidung oder z.B. im Tourismusbereich Kleidung mit Werbung. Insbesondere die Hersteller von Outdoor-Kleidung nutzen mittlerweile recycelte PET-Flaschen für ihre Garne und sie verzichten auch auf die schlimmsten Chemikalien, wie z.B. PFCs. Dennoch ist immer die Frage, ob wir im Alltag Kleidung anziehen müssen, die für den Himalaya konzipiert ist. Denn Kunstfasern auch vom Kunststoff-Fliespullover geben Mikroplastik an das Abwasser ab. Manche nutzen einen Waschbeutel, der diese Kunststofffaser-Reste auffangen soll.
0.57
Reinigungsprodukte
Bio-Reinigungsmittel
1
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Bio-Reinigungsmittel finden sich in allen Super- und Drogeriemärkten. Wesentliches Merkmal ist die biologische Abbaubarkeit und natürlich die pflanzlichen Rohstoffen als Alternative zu erdölbasierten Rohstoffen.
Auch wenn konventionelle Reinigungsmittel als unbedenklich eingestuft werden, sind Bio-Reinigungsmittel mit Sicherheit unbedenklicher und schaden der Gesundheit weniger und belasten auch die Kläranlagen weniger.
0.44
Sonstiger Konsum
gebrauchte oder langelebige Möbel
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Möbel halten es nicht aus, verschoben oder gar auseinander und wieder zusammengebaut zu werden. Sie sind in erster Linie billig und das Geschäftsmodell ist, dass nach ein paar Jahren wir neue Möbel kaufen wollen. Zu schauen, wie wertig die Möbel sind und diese dann auch mal reparieren zu können, bringt uns ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zur besseren Welt. Verblüffend auch, was es für gute Stücke auf dem Gebrauchtmarkt gibt.
1.30
Verzicht auf Laubsauger
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Laubsauger sind noch schlimmer als die Idee kleine Rasenflächen mit großem Rasenmähtraktor überhaupt und dann stundenlang zu mähen. Boys with toys. Die Laubsauger emittieren Lärm und Feinstaub und schaden den Bodenlebewesen mehr als Harke oder Besen.
0.11
Gebrauchte, lang genutzte Geräte
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte vom Staubsauger über den Akkuschrauber bis zum Fernseher sind heute verblüffend preiswert. Hier auf wertige Geräte zu setzen, die lange halten, oder sogar gebrauchte Geräte zu kaufen, hilft Rohstoffe und Energie zu sparen.
1.30
Reparieren statt Neukauf
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
Retouren im Online-Handel vermeiden
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Retouren sind ein großes Problem geworden - viele Retouren werden schlicht verbrannt, weil die Logistik teuer als die Ware ist. Gerade bei Kleidung sollten wir nach detaillierten Größenangaben recherchieren, so dass die Kleidung dann auch passt. Einfach drei Größen zu bestellen und ganz selbstverständlich zwei dann zurückzusenden ist Verschwendung von Energie und Ressourcen. Aber auch andere Produkte müssten nicht zurückgesendet werden, wenn wir vorher besser recherchierten, ob diese denn unseren Erwartungen entsprechen.
0.32
Produktion
Faire Löhne und Arbeitsbedingungen Lieferkette
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
Transparenz in der Lieferkette sollten nicht nur die dazu verpflichteten größeren Unternehmen anstreben. Dazu gehört dann auch die Kenntnis, unter welchen Arbeitsbedingungen die Menschen arbeiten. Kinderarbeit und Sklaverei sind immer noch verbreitet und auch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne stehen häufig am Anfang der Lieferkette in den Minen und Fabriken im Ausland. Hier kann ein Unternehmen Druck machen und entsprechend besser vergüten.
0.00
Umweltbelastung der Lieferkette
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
Gerade am Anfang der Lieferketten findet viel Umweltverschmutzung aber auch Landraub (Enteignung wie Rodung) statt. Hier auf Standards zu achten macht die Rohstoffe und Vorprodukte teuer. Aber die Transparenz bei Einhalten und Übertreffen von Standards kann heute entscheidend zur besseren Vermarktung der Endprodukte beitragen.
0.00
Unternehmensführung
Verzicht auf Feuerwerk und Böller
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Böller und Feuerwerk sind in jeder Hinsicht ein Problem: für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen, die diese herstellen. Die Feinstaubbelastung ist horrend. Und das alles nur, weil sich Menschen hierüber Aufmerksamkeit und Bewunderung erhoffen.
0.25